Montag, den 03. August 2009 um 15:15 Uhr

Klimaverbesserung durch CO 2-Speicherung

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Konzerne wollen langsam Klarheit

Durch die Speicherung von Treibhausgasen, die u.a. bei der Verbrennung fossiler Stoffe anfallen und das Klima belasten, wollen die Energieversorger in Deut-schland die Kohlekraftwerke umweltfreundlicher aufrüsten. Die Technologie hierzu heißt CCS (Carbon Dioxide Capture an Storage). Da diese Investitionen in die Milliarden gehen werden, brauchen die Kraftwerksbetreiber Plaungssicherheit. Doch bisher fehlt für den Einsatz von CCS-Technologie die Rechtsgrundlage. Bevor investiert wird, muß die Bundesregierung aktiv werden, fordern nunmehr alle Versorgungsunternehmen. Ausgerechnet der Versorger mit dem schlechtesten Image, Vattenfall, spielt bei der CCS-Technolgie, neben RWE, den Vorreiter. In Brandenburg wird seit 2008 am ehem. VEB-Standort "schwarze Punpe" ein Pilotprojekt betrieben, was die effektive Abscheidung und Ver-klappung von Kohlendioxid (CO2) unter Beweis stellen soll. Derweil ist die Technik aber noch nicht so ausgereift, daß man auch die Abscheidung von CO2 bei Großfeuerungsanlagen problemlos bewältigen könnte. Ein ähnliches Fiakso wie mit der Entsorgung der Brennelemente aus Atomkraftanlagen will man auf jeden Fall vermeiden. Der Betrieb von CCS-Kraftwerken erfordert eine eigene Infra-struktur für den Transport und die Entsorgung von Kohlendioxid. Da der Aurfbau dieser Infrastruktur Zeit benötigt, müßte man damit jetzt beginnen, so die Versorger. Als Lagerstätte für CO2 kommen erschöpfte Gas-oder Ölfelder sowie salzige Gesteinsschichten in rd. 800 Metern unter der Erde in Frage, weil der hohe Druck dann dafür sorgt, daß das CO starkt verdichtet wird und nicht mehr austreten kann.  Weltweit liefern Kohlekraftwerke rd. 40 % des gesamten Stroms. In China sind es sogar mehr als 70 %. Die internationale Energieaagentur rechnet sogar damit, daß der Kohleverbrauch bis 2030 um bis zu 73 % weltweit wachsen wird. Wir nennen das eine wahre Renaissance!

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Quelle: Revierkkohle vom 03.08.09 ; vgl. a. Handelsblatt vom 24.6.09

Letzte Änderung Montag, den 10. August 2009 um 08:24 Uhr

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