Mehr Strom - weniger Kohlendioxid
Der E.ON Vorstandsvorsitzende Teyssen und der ehem. Siemens-Vorstand Kleinfeld stellten bereits in 2005 der Öffentlichkeit das Modell einer neuen Gasturbine vor (siehe Foto), die erheblich weniger Energie zur Stromerzeugung benötigt uind gleichzeitig mehr Strom liefern wird. Die Verknappung fossiler Energien sitzt den Kraftwerksbetreibern im Nacken und deshalb werden große Anstrengungen unternommen, um den Wirkungsgrad der Turbinen in Kraftwerken zu erhöhen. Die neue Turbine ist 13 Meter lang, fünf Meter hoch und wiegt 444 Tonnen. Sie leistet rd. 340 MW Strom und erreicht einen Wirkungsgrad von 60 %. Damit wird das bei der Verbrennung auftretende Treibhausgas CO 2 um 40.000 Tonnen verringert, weil auch deutlich weniger Kohle verbrannt werden muß. Die Testphase wurde Ende Juli 2009 erfolgreich beendet. Die Turbine wird bei den Berliner Gasturbinenwerke von Siemens wieder auseinandergenommen, überprüft und ab 2011 in den Wirkbetrieb übernommen.
Quelle: vgl. Handelsblatt vom 29.7.09
