Deutsche Haushalte verbrauchen dennoch 13 Tonnen CO2 pro Jahr
Nach Berechnungen der internationalen Energieagentur (IEA) ha die welt-weite Rezession zu einem beispiellosen Rückgang der CO2-Emissionen geführt. Im Vergleich zu 2008 ist der Kohlendioxidausstoß weltweit um 2,6 % zurückgegangen. Das ist der stärkste Rückgang seit 40 Jahren. In den USA ging der Schadstoffausstoß sogar um 6 % zurück. Für Europa geht der Chefvolkswirt der IEA, Fatih Birol, von einem Rückgang von 4-5 % aus. Zurückzuführen ist der Rückgang allerdings überwiegend aus der nachlassenden Industrieproduktion. Ein Viertel des Rückgangs ist aber auch auf die Befolgung der EU-Richtlinien zur CO2-Absenkung zurückzuführen, so die IEA. Die politischen Bemühungen um die Reduzierung des Treibhausgases Co2 müssen trotzdem verstärkt werden, denn wenn der Aufschwung in den nächsten Jahren wieder einsetzen sollte, würde auch der CO2-Ausstoß wieder steigen. Die technische Entwicklung, die derzeit im Bereich der sog. Clean-Coal-Technologie fossiert betrieben wird, hin zu einer sauberen Verbrennung fossiler Energieträger bei gleichzeitigem Ausbau regenerativer Energieträger scheint der richtige Weg zu sein, um den Kohlendioxidausstoß möglichst auf Null zu begrenzen. Bis dahin heißt das ehrgeizige EU-Ziel, den CO2-Ausstoß bis 2020 um 20 % zu senken.
vgl.hz.: Financial Times Deutschland vom 23.09.09 und Revierkohle vom 26.09.09
