Dienstag, den 17. November 2009 um 10:18 Uhr

Steinkohletag in Essen

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Globalisierung braucht Versorgungssicherheit

Obwohl die Medien das Ende des traditionellen Steinkohlentages in Essen schon für 2008 vorausgesehen hatten, lebt diese altehrwürdige Veranstaltung munter weiter. Und so fand diese denn auch im Nov. 2009 wieder  in der Essener Philharmonie mit rd. 900 geladenen Teilnehmern aus Bergbau, Wirtschaft und Politik statt.  Zu den Gastrednern gehörte der Präsident des Gesamtverbandes Steinkohle und RAG-Chef Bernd Tönjes, die Wirtschaftsministerien von NRW, Christa Thoben, der neue IG BCE-Chef Michael Vassiliadis und der Volkswirt von BP, Dr. Christoph Rühl. Alle Redner betonten, daß in einer globalisierten Welt die Versorgungs-sicherheit ein besonders hohes Gut wäre, welches durch entsprechende gesetzliche Rahmenbedingungen geschützt werden müßte. Denn Energiesicherheit braucht Planungssicherheit. Wir brauchen daher einen neuen Energiekonsens, so der IG BCE-Chef Vassiliadis, der langfristig die Weichen für eine ausgewogene, sichere, preisgünstige und umwelt-freundliche Energieversorgung stellt. Vassiliadis lehnte den Auslaufbergbau, wie er duch das Steinkohle-finanzierungsgesetz für 2018 vorgesehen ist, entschieden ab. Das Ziel muß die Erhaltung eines Sockelbergbaus sein, weil nur so der Zugang zu den umfangreichen Lagerstätten aufrecht erhalten werden kann. Dr. Rühl ging in seinem Beitrag auf das Thema Energiesicherheit aus weltmarktpolitischer Sicht ein und präsentierte die internationale Entwicklung auf den Rohstoffmärkten.   

vgl. hz. RAG vom 10.11.09 , Foto: RAG                                              

Letzte Änderung Mittwoch, den 25. November 2009 um 13:00 Uhr

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