Donnerstag, den 10. Dezember 2009 um 13:28 Uhr

Leipziger Strombörse erwägt Limitierung negativer Preise

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Bei Ökostrom zahlen die Energieversorger drauf - damit soll nun Schluß sein  

Was den Stromversorgern teuer zu stehen kommt, freut die Kunden. Insbesondere die Kunden, die Solar-, Wasser-und Windenergie nutzen und überschüssigen Strom an die Stromversorger abgeben. Gemäss Energieeinspeisegesetz müssen diese den Strom zu festen  Preisen abnehmen. Da diese Strommengen witterungsbedingt stark schwanken, ist die Menge der erzeugten Energie bei kräftigem Wind besonders hoch, während die Bürgerinnen und Bürger nachts schlafen, die Abnahmemenge naturgemäß besonders niedrig. Das heißt im Klartext: das Angebot ist oft größer als die Nachfrage. Der Preis rutscht dann zeitweilig auf Null. Oder anders ausgedrückt: wer Strom abnimmt, bekommt noch Geld dazu. Diese Situation ist in 2009 18 mal eingetreten. Vattenfall mußte die Megawattstunde mit bis zu 1.500 EUR bezuschussen, während zu den üblichen Tageszeiten nur ein Erlös von rd. 50 EUR pro Megawattstunde zu erzielen sei. Die Leipziger Strombörse hat auf diese unglückliche Entwicklung bereits reagiert und erwägt die Limitierung von negativen Preisen. Die Stromversorg-er könnten nach Ansicht von Vattenfall das Problem durch den Einbau von Zählern pro Aggregat sowie durch die bewußte Speicherung von Strom lösen. Die Bundesnetzagentur hat der Limitierung der Einspeisevergütung bereits grünes Licht erteilt. 

 

vgl. hz.a. Hamburger Abendblatt v. 09.12.09     

Letzte Änderung Donnerstag, den 10. Dezember 2009 um 13:59 Uhr

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