Neue Lobby für den Industriestandort Deutschland gefordert
Komischerweise kommt die SPD immer dann auf gute Ideen, wenn sie gerade mal wieder in der Opposition ist. Wir hätten uns gewünscht, daß sie z.B. das Steinkohle-finanzierungsgesetz mit dem Ausstiegsbeschluss für 2018 verhindert hätte. Nun kommt ein neuer Vorstoß zugunsten für die Kohle von SPD-Chef Gabriel. Ein Schuft, wer dabei denkt, es handelt sich um Wahlkampfgetöse vor der bevorstehenden NRW-Landtagswahl. Gabriel hat in diesen Tagen davor gewarnt, Industrieanlagen generell als zu riskant wahrzunehmen und diese aus dem Bauch heraus pauschal abzulehnen. Eine solche angstgeschürte Info-Politik der Medien darf so nicht weitergehen. Das gilt auch für den Bau neuer Kraftwerke, so Gabriel. Der gesellschaftliche Megatrend, daß immer weniger Menschen mit Industrie zu tun haben wollen, sei eine eklatante Fehlentwicklung und könne so nicht weitergehen. Denn schließlich kann in Deutschland Niemand von Forschung und Dienstleistung allein leben. Das Geld, welches in der Industrie verdient wird, wäre es, daß allen die Möglichkeit für die Erschließung der Infrastruktur mit öffentlichen Diensten, Kultur, Schulen und Umweltinvestitionen ermöglichen würde. Um die gesellschaftliche Stimmung zu drehen, so Gabriel, brauche man einen Thinktank, eine Lobby für die Industriegesellschaft. Dazu gehört auch günstigerer Strom für die Industrie.
Revierkohle kann dazu nur sagen: Bravo, Herr Gabriel. Wir kämpfen schon seit über 20 Jahren für den Industriestandort Ruhrpott und bieten börsenorientierten Strom für Industriekunden über unsere Energiebörse an !
vgl. hz. a. WAZ vom 20.02.2010, Der Spiegel, Handelsblatt, Hamburger Abendblatt und Revierkohle vom 24.02.2010
